Spielbetrieb & Sport
• 16. Januar 2025

Ende der Hinrunde mit spannenden Matches

Ende der Hinrunde mit spannenden Matches

1. Bundesliga Nord

Im Keller der Bundesliga Nord kam nicht sonderlich viel Bewegung in die Tabelle, da sich die drei unteren Teams gegenseitig die Punkte nahmen. Sowohl Vegesack als auch die Lumberjacks halten aber nach wie vor Kontakt zum Tabellenmittelfeld, sodass bereits Anfang Februar wieder alles anders aussehen kann.

Ein starkes Spiel lieferten die Pusdorfer Ratten aus Bremen zum Auftakt ab, als sie beim 7:5-Erfolg über die Lumberjacks Salzgitter zwei wichtige Decider und insgesamt drei Doppel für sich entscheiden konnten. Auch im nächsten Spiel gegen Vegesack wehrten sich die Ratten beachtlich – unterlagen hier aber letztlich knapp mit 4:8, wobei dem Rekordmeister insgesamt fünf Leistungen mit einem Average von 80+ gelang (Spitzenwerte an diesem Tag im Norden).

Das letzte Spiel in Salzgitter wurde noch ein richtiger Krimi: Nach den Einzeln stand es 5:3 für Bremen, wobei sich Andree Welge im Decider einer klasse Partie gegen Maik Switalla durchsetzen konnte. Nico Schunke und Thomas Becker gelang dann ein 4:3 im letzten Doppel gegen Windeler/Klönhammer, wodurch unterm Strich ein leistungsgerechtes 6:6-Unentschieden stand.

Das Dart Team Steinfurt musste an diesem Spieltag nur vier Ausfälle verkraften, gab im Einzelblock gegen Köln lediglich 13 Legs ab und erspielte sich eine 6:2-Führung. Anschließend gingen auch alle vier Doppel deutlich an die Münsterländer, die letztlich verdient mit 10:2 gewannen. Um 15:00 Uhr trafen die personell geschwächten Kölner auf die Captains aus Berlin, die in den Einzeln sehr konzentriert agierten (5:3) und dank drei weiterer Punkte im Doppelblock einen 8:4-Erfolg verzeichnen konnten.

Steinfurt wollte erstmalig in der Saison in zwei Spielen punkten. Bei den Captains reiste Marcel Althaus extra von der Q-School aus Kalkar an und verhalf seinem Team zu einem 4:4 nach den Einzeln. Erneut war es die Steinfurter Doppelstärke an diesem Samstag, die dem Team von Patrick Holz einen knappen, aber nicht unverdienten 7:5-Erfolg bescherte und die Steinfurter auf Platz 3 der Tabelle klettern ließ.

Die Bulldogs Wolfenbüttel überrannten die Vikings aus Berlin im Einzelblock dank einer starken Leistung und führten vor den Doppeln bereits mit 6:2. Auch der umkämpfte Doppelblock ging komplett an die Bulldoggen für einen deutlichen 10:2-Sieg. Von diesem Schock erholten sich die Vikings in beeindruckender Manier und führten gegen die Nomads schnell mit 4:0. Die überragenden Vladimir Andersen (88,4) und Phillip Lohmann (92,0) hielten die Flensburger jedoch im Spiel und waren auch in den Doppeln (85,0 und 92,4) maßgeblich am 7:5-Sieg beteiligt.

Im abschließenden Spiel sicherten sich die Nomads nach einer 5:3-Führung in den Einzeln den Gesamtsieg und die Tabellenführung für den Aufsteiger. Vladimir Andersen und Phillip Lohmann führen im Norden zudem die Liste der Bestleistungen an.


1. Bundesliga Süd

Insgesamt drei Decider und eine frühe 5:0-Führung ebneten den Erfolgsweg für die Hawks aus Vilsbiburg, die die meisten Q-School-bedingten Ausfälle zu verzeichnen hatten. Der tiefe Kader der Bayern sorgte für einen knappen 7:5-Sieg über die Torpedos, die mit 15 Bestleistungen dagegenhielten.

Im zweiten Spiel belohnten sich die Torpedos für ihre engagierte Leistung und bezwangen den DV Kaiserslautern mit 9:3. Der Traditionsverein aus Kaiserslautern blieb somit weiter sieglos. Auch die zweite Partie verlief bitter für Lautern: Die Hawks führten früh mit 6:0 und sicherten sich nach einem umkämpften Doppelblock den 9:3-Sieg.

Hochklassig und prominent besetzt war die Partie zwischen Dartmoor Darmstadt und dem DC Nostradartmus. Für Darmstadt starteten u. a. Romeo Grbavac, Oliver Müller und Nico Kurz. Auf Nostras Seite fehlte zwar Niko Springer, dafür waren Marcel Gerdon und David Raab am Start. Für das absolute Highlight im Einzelblock sorgte der Darmstädter Zdravko Antunovic mit einem 101er Average (11, 15, 15, 18 Darts mit 156er und 118er High-Finishes). Nach einem 6:2 für Darmstadt kämpfte sich Nostra in den Doppeln heran, ehe Darmstadt den entscheidenden Decider zum 7:5-Sieg holte.

Ähnlich knapp verlief Darmstadt gegen die Finnigans Harp: Nach einem 4:4 in den Einzeln führten die Nürnberger zwischenzeitlich mit 6:5, bevor Marcel Zwally/Marcel Gerdon den Decider zum 6:6-Endstand verwandeln konnten.

Die Dart Fabrik Leipzig erspielte sich beim Heimspiel gegen den DC Urbach eine komfortable 6:2-Führung in den Einzeln. Pietsch/Arsenijevic (82,3) und Reinbothe/Brehm (84,6) überzeugten auch in den Doppeln für einen ungefährdeten 9:3-Erfolg. Noch schwieriger hatte es Urbach im zweiten Spiel gegen den KSC Karlsruhe, bei dem u. a. Lukas Wenig und Mensur Suljovic an den Start gingen (10:2 für Karlsruhe).

Das anschließende Spiel zwischen Leipzig und Karlsruhe verlief ausgeglichener: Das 5:3 aus den Einzeln konnte der KSC auch in den Doppeln bestätigen. Der KSC grüßt zum Ende der Hinrunde von der Tabellenspitze, während die Hawks, Nostra und Darmstadt ebenfalls auf den vorderen Rängen stehen.


2. Bundesliga Nord & Süd

2. Bundesliga Nord

8 Spiele, 8 Siege: Die SGR 9 Darter behielten auch am vierten Spieltag nach zwei sehr knappen Spielen gegen Hannover und Münster ihre blütenweiße Weste. Zum Auftakt konnte sich Hannover zudem mit 7:5 gegen Preußen Münster durchsetzen.

Zweiter bleiben die Schönberger Wanderers, die gegen Jerstedt beim 6:6 Punkte liegen ließen, sich dann aber mit 7:5 gegen Seesen behaupten konnten. Den dritten Spielort verließ Hallendorf ungeschlagen (6:6 gegen Eilbek, 9:3 gegen Greifswald). Eilbek unterlag zudem Greifswald knapp mit 5:7.

2. Bundesliga Süd

Die 2. Bundesliga Süd ergab am Samstag fast ausschließlich knappe Resultate. Der IFP München unterlag Essenbach mit 4:8, konnte sich dann aber nervenstark mit 7:5 gegen Dart Force One durchsetzen (drei Einzel im Decider gewonnen).

Auch im Süden hat der Tabellenführer eine makellose Bilanz von 8 Siegen aus 8 Spielen und untermauerte diese Dominanz beim klaren 9:3 über die Bären Flörsheim (40:21 Legs). Auch ohne Daniel Klose konnte der DC LaBamba mit 7:5 gegen Flörsheim gewinnen, musste sich anschließend jedoch Walldorf (5:7) geschlagen geben.

Wetterau und Wolfsölden trennten sich 6:6, während Völklingen gegen Wetterau mit 7:5 siegen konnte. Wolfsölden legte gegen die Saarländer in den Einzeln den Grundstein für einen 8:4-Erfolg.

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